Sonntag, 6. April 2014

PKW-Anhänger Teil 1: Aufsatzwände


Da meine Eltern einen landwirtschaftlichen Betrieb haben, hatte ich nie Probleme große und sperrige Gegenstände zu transportieren: Tranktor + Anhänger -> fertig. Doch als ich mich auf eigene Beine stellte, wurde das alles zum Problem: Es war nämlich 20km weit weg. Also beschloss ich einen PKW-Anhänger zum kaufen. Die Größe war mir schnell klar: ich wollte einen 2x1m Grossen. Sparmeister wie ich bin, kaufte ich den billigsten den ich bekommen konnte: ca 450€. ungebremst, 30cm Bordwände fix angenietet. Aufsatzwände gabs nur um 300€ und fix zum Verschrauben. Einerseitz zu teuer, andererseit wollte ich diese ohne Werkzeug abnehmen können.




Benötigtes Material:

Ausgangspunkt:


Die Aufsätzwände

Ich habe die Längsseite auf Aussenmaß und die Breitseite auf Innenmaß zugeschnitten. Das birgt Vor- und Nachteile: Einfaches Aufsetzen der Wände, aber es kann während der Fahrt  bei Regen ein wenig Feuchtigkeit in den Hänger gelangen.
 Die Bordwände meines Anhängers sind 25mm dick, die Schalungsplatte 27mm. Dh die Flacheisen, die das seitliche verrutschen der Wand verhindern, können einfach auf die  Platte geschraubt werden (siehe Bild). Auf der Längsseite kommen Innen und Aussen jeweils drei Flacheisen, und auf der Front und Rückwand jeweils zwei. Die Strinseite hab ich noch verstärkt, falls beim Bremsen die schmalen Flacheisen nicht halten. Holzschrauben kommen hier nicht zum Einsatz. Ich habe M4 Schrauben 4x pro 2Flacheisen verwendet.

Anschließend habe ich die Verschlüsse montiert. An der Frontseite zwei und an der Rückseite einen Verschluss.

Lösbare Verbindung zum Hänger

Fixierhacken, damit bei Erschütterungen die Bordwand nicht runter fällt :
Dieses Thema hat mich am längsten beschäftigt. Ich wollte den Hänger nicht anbohren oder andere Maßnahmen ergreifen, die zum Rosten oder zum Garantieverlusst führen.
Ich denke dass ich da eine recht gute Lösung gefunden habe: Mit einem Eisenwinkel, auf welchen ein kleines Gummistück montiert ist, wird die Aufsatzwand unter dem Falz der Originalwand eingehängt. Mittels einer angeschrauben Öhse wird der Winkel dann auf der Schalungplatte eingehängt.
Das Beschreiben ist ein wenig schwierig. ich hoffe die Bilder helfen weiter

 

 












Zurrhacken 

Um eine Flachplane oder ein Netzt befestigen zu können habe ich Zurrhacken montiert. Diese bestehen aus einer Grossen Beilagscheibe und einer M6 Mutter


Auf der Unterseite, dort wo die Aufsatzwand am Hänger aufsitzt habe ich noch ein Akusik-Band aud em Trockenbau geklebt. Somit reibt nicht das Holz am verzinkten Blech des Hängers.
Abschließend hab ich die Wände noch lackiert. - Fertig -


Weiterführende Links:
Langgutaufsatz


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