Sonntag, 13. Juli 2014

Meine Werkbank/Werkstatt


Bis vor etwas über einem Jahr hatte ich in meiner Werkstatt noch keine Werkbank. Ich arbeitete auf einen Tisch aus dem Werkunterricht, den meine ehemalige Schule ausmusterte. Abmessungen: 90x130cm

Die Werkbank

Meine neue Werkbank sollte ca. 3m lang, 90cm tief, ca. 90cm hoch sein und sollte eine Ausnehmung für den neu montierten Heizkörper haben. Als Arbeitsplatte habe ich mir eine 4cm starke Buchenplatte vorgestellt. Von Küchenarbeitsplatten aus Span halte ich nichts, da diese wahrscheinlich schon beim ersten Hammerschlag kaputt gehen.

Ursprünglich wollte ich mir das Grundgestell meiner Werkbank aus Bosch-Profilen zusammenbauen. Aufgrund der zu hohen Kosten der Profile ließ ich die Idee aber wieder fallen. Der zweite Lösungsansatz war mit Kantholz (ca. 10x10cm), dies nahm mir allerdings unter der Werkbank zu viel Platz weg.
Die Werkbank war dann der eigentliche Grund warum ich mir ein Schweißgerät baute.
Nach Rücksprache mit Kollegen entschied ich mich für 50x50x4mm Formrohre.
Das Gestell wurde 3x an die Wand und 3x an den Boden (Beton) gedübelt. Die Füsse bestehen aus M12 Schrauben und sind somit in ihrer Höhe anpassbar, was auch bei dem unebenen Boden notwendig war. Da ich damals noch keine Bandsäge für Metall hatte, habe ich die Formrohre mit der Flex geschnitten. Dementsprechend ungenau war das Ganze auch, und ich musste beim Schweißen große Spalte überbrücken.

Dort wo die Arbeitsplatte die Wand berührte habe ich einfach 5x8cm Kantholz zur Auflage an die Wand gedübelt.
Da man immer zu wenige Steckdosen hat, mussten auch Steckdosen auf die Werkbank. Über der Werkbank baute ich somit aus Spanplatten einen selbstgebauten Kabelkanal, indem ich 9x 230V und 2x 400V Steckdosen verbaute. Der Kanal ist mit Alu-Winkel, die zuvor an die Wand geschraubt wurden, montiert.  Ich hätte mir auch einen fertigen Kabelkanal im Baumarkt kaufen können, meine selbstgebaute Variante war aber deutlich billiger. Ebenfalls bekam ein Fuß der Werkbank eine 3er Steckdosenkombi.
Nachdem das Metall mit Hammerschlaglack lackiert war konnte auch schon die Buchenplatte angeschraubt werden. Diese kaufte ich im Baumarkt. Sie hatte die Maße 4125x90x4cm und kostete 240€. Man sollte drauf achten, dass die Arbeitsplatte ca. 5-10cm größer ist als das Gestell, damit man später mit Schraubzwingen Werkstücke an der Arbeitsplatte festklemmen kann. Die Buchenplatte habe ich von unten festgeschraubt.
Wie auf dem Bild ersichtlich, sitze ich in der Mitte. Rechts von mir habe ich ein Regal eingebaut, indem ich Bohrmaschinen, Stichsäge, Messwerkzeuge, etc unterbringe. Direkt über einem Fuß (rechts vom Sitzplatz) habe ich einen 125mm Schraubstock mittels 2xM12 Schrauben an die Arbeitsplatte geschraubt. Hier sollte man selbstsichernde Muttern verwenden, da sich normale ev. bei Hammerschlägen lösen können. Links von meinem Platz finden unter meiner Werkbank die etwas größeren Geräte Platz (Schweißgerät, Heizlüfter, ...).

Steckdosen und Beleuchtung

Unter dem Fenster habe ich zur Arbeitsplatzbeleuchtung Leuchtstoffröhren montiert.











Wie auf dem Bild ersichtlich habe ich der Arbeitsplatte noch eine Randleiste spendiert, damit einerseits hinten nichts runter fällt und andererseits der Heizkörper und die Wand etwas geschützt sind.

Schlussendlich bin ich aber aus dem Keller ausgezogen und in meine neue Werkstatt umgezogen!

Zwingenhalterung
Werkzeugwand
Steckdosen in der Werkstatt
Meine neuer Werkstatt


 

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