Samstag, 17. Mai 2014

Erfahrungsbericht Makita BDF440

Seit nunmehr über 4 Jahren ist dieser Akkuschrauber mein treuer Begleiter.

Üblicherweise ist, zumindest für den Heimgebrauch, der Akku der Schwachpunkt. Keiner der beiden Akkus zeigt Alterserscheinungen wie zu geringe Kapazität oder erhöhte Selbstentladung. Sie funktionieren noch immer wie am ersten Tag. Litium Ionen Technologie eben.
Ebenfalls ist das mitgelieferte Ladegerät für den Dauereinsatz ausgelegt. Binnen 20-25 Minuten pumpt es den 3Ah (Amperestunden) wieder voll. Allerdings scheint beim Design von diesen nicht all zuviel Wert auf die EMV (elektromagnetische Verträglichkeit) gelegt worden sein. Beim Laden rauscht ein benachbarter Rado nur mehr. Im Leerlauf ist alles ok.



Der Akkuschrauber selbst hat mehr als ausreichend Drehmoment. Eine Eigenheit von Makita ist, dass sich dieses auch sehr fein einstellen lässt (Rutschkupplung). Anders als bei Schraubern anderer Herstellen riegelt hier die Kupplung auf kleinster Stellung bereits bei 1Nm (genauen Wert weiß ich nicht) währende andere erst bei 4-5Nm begrenzen. Eine 16mm lange Schraube lässt sich so ohne Probleme mittels Drehmomentbegrenzung in eine Spanplatte schrauben. Das ist für mich das wichtigste Feature.
Anderserseits ist es auch möglich eine 200x6mm Schraube in einem Dachbalken zu versenken. Ja, wirklich versenken, unter Null, ohne dass noch was vorsteht.... Wenn man hier nicht aufpasst reißt ganz leicht der Schraubenkopf ab, oder der Bit bricht.

Noch zu erwähnen ist, dass der Schrauber sehr kurz ist und man somit auch an engen Stellen schrauben kann.

Alles im allem eine erstklassige Maschine.

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