Für unseren Neffen (6 Monate), der 2 Tage nach unserer Hochzeit das Licht der Welt erblickte, werde ich für Weihnachten einen Laufwagen bauen. Zum Glück bin ich nicht der Erste, der sich so etwas selber baut und ich konnte auf einige Ideen aus dem Internet zugreifen."Neues aus der Werkstatt" oder "meister_oli" hat hier gute Vorarbeit geleistet.
Vor etwa 10 Jahren habe ich meiner Frau einen Schwibbogen gebastelt. So ein Ding kostet im Katalog gut und gerne mal an die 700€. Allerdings sind diese mit dem Laser ausgeschnitten und nicht von Hand hergestellt. Andererseits könnte diese Handarbeit niemand bezahlen. Ich habe im August mit dem Sägen begonnen und bin rechtzeitig zum Advent fertig geworden.
Wer kennt das nicht: Schon beim Bohren des Loches in die Wand wird einem klar, dass in diesem Loch der Dübel so gut wie gar nicht halten wird...
Ein Kollege gab mir einen Tipp, was man tun kann, wenn einem so etwas passiert.
Beim Verlegen von Stromleitungen habe ich diesen Tipp erfolgreich testen können.
Lange habe ich mich davor gedrückt, und dementsprechend hat es auch in meiner Werkstatt ausgesehen. Darum habe ich ein verregnetes Wochenende genutzt um ein paar Altlasten loszuwerden. Zusätzlich verbaute ich auch gleich die Steckdosen, die schon Ewigkeiten bei mir rumlagen, an die Decke:
Am Wochenende war ich nicht untätig und habe mich meiner "Lieblingsbeschäftigung" gewidmet: Ich habe das Windengestell lackiert. Natürlich musste vorher die Farbe ab. Hier habe ich 3 Methoden ausprobiert: Heißluft, Bandschleifer und Drahtbürste mit Winkelschleifer. Keine der Methoden war für mich zufriedenstellend. Ich denke ich werde zukünftig noch die chemische Keule probieren.
Hier das Ergebnis:
Wie ich mein Brennholz "lagere" habe ich schon in diesem und diesem Post beschrieben. Der gefährlichste Teil mit dem Brennholz war jedoch nicht die Gewinnung im Wald, sondern die letzen paar Meter in den Keller, denn da geht's echt steil runter.
Die Kiste muss da hinab. Ich habe die Steigung nicht gemessen, schätze diese aber auf 35%. Mit dem Hubwagen war das immer sehr abenteuerlich: Die Holzpalette mit Gefühl auf das Gefälle bringen und wenn die 400-500kg Holz ein Eigenleben aufgrund der Schwerkraft entwickeln sollte der Hubwagen gesenkt werden, so dass die Palette aufsitzt und gebremst wird. Das wiederholt sich, bis man unten angelangt ist. Nicht ganz ungefährlich die Angelegenheit.
Ich wollte den Zustand entschärfen und habe das Problem mit einer Elektrowinde gelöst:
Wie schneidet man am besten einen Ziegel? Die gängigste Lösung wäre natürlich ein Winkelschleifer mit Diamantblatt. Diese Lösung hatte jedoch zwei entscheidende Nachteile für mich: zu große Staubentwicklung und man kommt sehr schlecht in die Ecken. Angeregt durch meinem Blogger-Kollege von Martins Werkstatt habe ich probiert die Ziegel mit der Säbelsäge zu schneiden. Das Sägeblatt kostete 25€.