Eines meiner ersten Projekte war ein weihnachtlicher Schwibbogen für meine bessere Hälfte. Ich sass in dem Kelleraum, der jetzt meine Wekstatt ist und sägte mit der Laubsäge was das Zeug hielt. Mein Werkzeug damals beschränkte sich auf eine Stichsäge, Bohrmaschine, Schraubendreher und natürlich eine Laubsäge. Es war Winter, eiskalt (im Keller) und die damalige Beleuchtung ließ zu wünschen übrig. Erhellt wurden die 25m² mit einer 40W Glühbirne und die eine Steckdose die es gab teilte ich mir mit einer Gefriertruhe. Seitdem hat sich einiges verändert. Das Resultat kann sich aber sehen lassen:
Ein Kollege und ich kauften uns jeder einen Billig-Wagenheber und versuchten ihn zu "pimpen". Das Problem mit diesen Rangierwagenhebern ist, dass die Auflage, auf der das Auto aufsitzt, nur zwei dünne Metallstege sind, die zur Verformung und absplittern des Lacks führt. Die Originalwagenheber sind zwar mühsam zu bedienen, bieten aber eine größere Auflagefläche, so dass es am Auto zu keiner Beschädigung kommt.
Strom wird meistens Mithilfe eines Wasserkreislaufes erklärt, da sich das Verhalten von Strom und Wasser doch ähnlich sind, im übertagenem Sinne zumindest. Darum habe ich auch beim Umbauen die Wasserinstallationen selber gemacht. Als System habe ich mich für das Alu-Verbundrohr entschieden, das es in einigen Baumärkten gibt, und es auch für Laien zu verarbeiten ist. Das günstigste ist es jedoch nicht. Aber wenn man sich einen Installateur dadurch erspart, rechnet es sich leicht. Dem Umgang mit Hanf oder Teflon sollte man sich dennoch zeigen lassen. Ich schwöre auf Hanf. Hier ein kleiner Teil meiner Wasseraufbereitung:
Auf dem Bild sieht man die Entkalkungsanlage. Links davon steht noch der Warmwasserspeicher (Luftwärmepumpe) und rechts habe ich noch ein Waschbecken (Multifunktionsbecken) angebaut, welches unempfindlich gegen Säuren, Öle,... ist.
Unter den Heimwerkern ist es anscheinend üblich, sich Zwingenhalterungen zu bauen. Dem bin ich natürlich auch nachgekommen. Ich hab sie aus Resten zusammengebaut. Bitteschön:
Da wir 90% unseres Hauses mit unserem neuen Kachelofen beheizen können, stellte sich die Frage nach dem Brennholz. Dieses sollte trocken und möglichst nahe beim Kachelofen gelagert werden. Als Lagerraum dient der Heizraum, in dem der Ölofen steht. Um das Holz möglichst ohne großen Aufwand in den Heizraum zu bekommen, haben wir schon während des Renovierens eine breite Brandschutztür (mindestens 90cm) in den Heizraum, direkt neben der Kellerabfahrt, eingebaut. Aber wie bringt man jetzt das Brennholz in den Heizraum? Schiebetruhe? Das dauerte mir zu lange, und benötigt zu viel "Human Resources". Darum habe ich mir Holzkisten auf Europaletten gebaut, die ich dann mit dem Hubwagen in den Keller transportieren kann. Den Heizraum bekomme ich so in 30min voll. Beim Holzschneiden wird einfach in die Kisten geschnitten.
Unser Büro brauchte eine neue Deckenleuchte. Im Internet haben wir auch eine Entsprechende gefunden, aus Holz. Das edle Ding kostete allerdings 400€, was mir definitiv zu teuer war. Ich hatte ja noch reste von der Eichenplatte vom TV-Regal, welches zwar 2m lang jedoch nur 25cm breit war. Also habe ich mittels Flachdübel eine 1m lange und 50cm breite Platte drausgemacht. Mit Leim uns Schleifstaub verspachtelt, anschließend in der Wunschfarbe gebeizt, elektrifiziert und an die Decke gehängt. Das Resultat sieht so aus:
Aktuell ist es ja in Mode, seinen Fernseher an die Wand zu dübeln. Da ich aber ein Gegner vom Wildwuchs an Löchern in Wänden bin, beschloss ich ein Gestell zu bauen, in dem Receiver, Sat, DVD, uvm. platz haben. Darauf wird dann der Fernseher gestellt. Als Material diente eine 2cm Eichenplatte um 50€.
Dieses Möbelstück ist so ziemlich das Einzige, welches ich mit dem Meisterdübler von Wolfcraft aufgebaut habe.